DIE GESUNDE ART ZU SCHLEMMEN

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Elfe Grunwald – vegane Kräuterfee

Schwarzwaldmädel, von der feinen Küche verwöhnt!

Genussvoll ohne Tiere speisen und dabei Energie schöpfen! Das klingt doch wunderbar. Es schont die Umwelt, hilft gegen die globale Wasserknappheit, spart CO2, und hilft lokalen Ökonomien.

Schon als Kind habe ich bemerkt dass mir bestimmte Speisen nicht gut tun. Intuitiv lehnte ich die köstlichen, hausgemachten badischen Küchenkreationen meiner Grossmutter ab. Was zu Verzweiflungsanfällen meiner Mutter führte und diese dann begann, mir aus pflanzlichen Lebensmitteln Saucen, Süssspeisen oder andere Gerichte herzustellen.

Später, als ich mit 30 Jahren meine Ernährung auf vollkommen vegetarisch mit veganem Schwerpunkt umstellte, fing ich an besser zu Leben. Mein Gewicht reduzierte sich wie von selbst und ich war fit wie nie zuvor.  Quälende Krankheiten verschwanden und das war dann auch der Zeitpunkt in meinem Leben, eine neue Ära einzuläuten um mich intensiver mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen.

Kochen gelernt habe ich von meinen Grossmüttern und meiner Mutter. Wie man frische Kräuter, saisonales Gemüse und Früchte aus unseren eigenen Gärten verwendet.  Düfte und Aromen auseinanderhält und sie schonend zubereitet. Mit meinem Vater suchte ich Pilze im Wald, die er dann zu ganz einfachen aber köstlichen Speisen verarbeitete .  Der Duft von seinem hausgemachten Brot, schwebt mir noch heute in der Nase.

Vor 10 Jahren stellte ich meine Ernährung auf komplett Vegan um, dabei bin ich heute, mit 57 Jahren, fit wie nie. Durch viele Weiterbildungen wie bei Christl und Gaby Kurz (Bio-Hotel Kurz in Berchtesgaden) konnte ich meine Kochkünste immer wieder verfeinern.

Ich bin davon überzeugt, dass eine ausgewogene vegane Ernährung die Gesundheit fördert und den Alterungsprozess verlangsamt.

Sportler können davon stark profitieren und ihre Leistung optimieren.

„Je weniger Energie Sie fürs Verdauen verwenden, desto mehr Energie bleibt für Sie“
Brendan Brazier, Triathlon-Sportler

Bei vielen meiner Kunden konnte ich miterleben, wie lästige Krankheiten, Herzkreislaufprobleme, Arthrosen, Gicht und Magen-Darm-Probleme verschwanden. Körperliche und geistige Leistung anstiegen und somit das Leben wieder lebenswerter machten.

Ich habe absolut nichts dagegen, wenn jemand ein gutes Stück Fleisch, Eier oder Käse geniessen möchte. Dann aber bitte aus Bio- oder sogar aus Demeter Haltung und eben nicht zu oft. Denn konventionelle tierische Lebensmittel enthalten in den meisten Fällen Antibiotikum und Pestizide.

Für alle, die gerne ein köstliches und veganes Gericht ausprobieren möchten, hier ein leichtes und schmackhaftes Rezept.
Vielleicht klingen am Anfang einige Produkte etwas fremd, diese sind aber in jedem gut sortierten Bio-Laden erhältlich.

Jetzt sind Sie an der Reihe, gutes Gelingen!

Elfe Grunwald

Weitere Rezepte unter:

www.salvevegan.ch

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Aromatischer Zitronen-Amaranth mit Kräuterseitlingen

Amaranth, ein leckerer Einweisslieferant für gross und klein. Dazu versorgt uns das Powerkorn mit Magnesium, Calcium und Eisen. Er kann süss oder salzig genossen werden. Seine Vielfältigkeit in der Küche ist enorm. Zusammen mit Kräuterseitlingen und Auberginen habe ich ihn zu einem Gourmet-Genuss verwandelt. Das Rezept ist nicht sehr aufwendig und gelingt bestimmt auch Anfängern elfe-1800x720 DIE GESUNDE ART ZU SCHLEMMEN

Rezept für 4 Personen

Zutaten:
150 g Amaranth
1 grosse Aubergine
4 grosse Kräuterseitlinge
50 ml Olivenöl, 4 EL Olivenöl, 2 EL Olivenöl
2 Zweige Rosmarin
1 kleine Zwiebel (z.B. Schalotte oder rote Zwiebel)
1 Bio-Zitrone
1 EL Kurkuma gemahlen (Gelbwurz)
1 TL Kardamon gemahlen
1 EL Rosa Pfeffer ganz
1 TL Hefepaste (erhältlich im Reformhaus)
200 ml Mandel- oder Hafer-Cuisine
100 ml Gemüsetee (siehe Rezept unten)
200 g Blattspinat
Olivenöl
Naturbelassenes Salz

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad (Umluft 190 Grad) vorheizen.

Amaranth in einer hohen Pfanne mit dem Gemüsetee zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und weitere 15 Minuten mit geschlossenem Deckel leicht köcheln lassen. Ab und zu umrühren. Herdplatte ausschalten und den Amaranth noch 10 Minuten im geschlossenen Topf ausquellen lassen. Der Amaranth sollte schön aufgegangen und weich sein.  Mit Kardamon, Kurkuma, 1 EL Zitronensaft und Zitronenschale mischen. Mit Salz abschmecken und mit 4 EL Olivenöl nochmals verrühren.

Inzwischen die Aubergine waschen, putzen und mit einem Messer längs in sehr dünne Scheiben schneiden. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Auberginenscheiben und 1 Zweig Rosmarin darauf verteilen und mit dem Olivenöl (50 ml) einpinseln. Im Backofen ca. 5 Minuten gold-gelb backen (aber nicht knusprig).

Aus dem Ofen nehmen und die Auberginenscheiben sofort übereinander legen, damit sie nicht austrocknen.

1 EL Amaranth auf eine Auberginenscheibe geben. Die Auberginenscheibe aufrollen und zurück auf das Backblechsetzen. Im Ofen weitere 8 Minuten knusprig braten.

Kräuterseitlinge putzen und längs in dünne Scheiben schneiden. Rosmarin waschen, trocknen und die Nadeln fein schneiden. Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. 2 EL Olivenöl erhitzen, die Zwiebel darin glasig anschwitzen, Rosmarin beifügen. Dann die Kräuterseitlinge von beiden Seiten leicht dünsten. Pfefferkörner und Hefepaste dazugeben. Mit Gemüsetee und Mandel-Cousine ablöschen und offen 5 Min. bei mittlerer Hitze kochen lassen. Mit Salz abschmecken.

Den Spinat waschen und in einen Dämpfeinsatz geben. Über Dampf 2-4 Minuten zusammenfallen lassen.

Den Spinat auf Tellern anrichten und die Auberginenröllchen darauf setzen. Mit der Pilz-Pfeffer-Sauce umgiessen.

Guten Appetit!

Zutaten für den Gemüsetee:

  • 1 Liter Wasser
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 Zwiebel
  • 1 Tomate
  • 1 Zucchino
  • 1 Stück Wirsing
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 5 St. Wacholderbeeren
  • 1 TL Blüten z.B. Kornblumenblüten

Zwiebel schälen und halbieren. Tomate, Zucchino, Wirsing und Staudensellerie waschen. Alle Zutaten nur grob zerkleinern und in einem Topf mit Wasser zum Kochen bringen und auf kleiner Hitze 30 Minuten leicht köcheln lassen. Das Gemüse abseihen und den Gemüsetee in einem Behälter auffangen. Als Basis für Suppen, Saucen oder Dipps weiterverwenden.

Der Gemüsetee eignet sich auch hervorragend als basisches Getränk.

Tipp: Auch andere Gemüsesorten schmecken lecker im Gemüsetee. Z.B. Brokkoli, Fenchel, Blumenkohl, Paprika oder verschiedene Kräuter.

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